Stellenausschreibung W1-Juniorprofessur „Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie“, Universität Hamburg

Die Exzellenzuniversität Hamburg gehört zu den forschungsstärksten Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen Deutschlands. Durch Forschung und Lehre, Bildung und Wissenstransfer auf höchstem Niveau fördern wir die Entwicklung einer neuen Generation verantwortungsbewusster Weltbürger:innen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist. Mit unserem Leitmotiv „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future“ gestalten wir die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinstitutionen in der Metropolregion Hamburg und weltweit. Wir laden Sie ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, um gemeinsam mit uns einen nachhaltigen und digitalen Wandel für eine dynamische und pluralistische Gesellschaft zu gestalten.

Aufgabengebiet

An der Fakultät für Geisteswissenschaften ist eine Juniorprofessur (W1) für Evangelische Theologie: Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft zu besetzen.

Die Professur vertritt das Fach in Forschung und Lehre mit einem ausgewiesenen Schwerpunkt in Religionswissenschaft und beteiligt sich an den bestehenden Studiengängen sowie an deren Weiterentwicklung. Erwünscht sind darüber hinaus Bezüge zu Themenfeldern des Fachbereichs Religionen sowie zu religionsbezogenen Schwerpunkten des Asien-Afrika-Instituts der Universität Hamburg.

Eine Mitwirkung an der universitären Profilinitiative „Weltanschauungen und Religionen“ wird erwartet.

Wünschenswert ist eine Verzahnung von Lehre und Forschung mit Transferaufgaben.

Außerdem ist die Prüfungsberechtigung für das Erste Theologische Examen erwünscht. Wir erwarten Lehrangebote in der gesamten Breite des Fachs und für sämtliche Studiengänge.

Ihr Profil

Die Juniorprofessur richtet sich an Wissenschaftler:innen in der frühen Karrierephase. Wir suchen eine wissenschaftlich hervorragend ausgewiesene Persönlichkeit mit Erfahrungen im Forschungsbereich der ausgeschriebenen Professur.

Vorausgesetzt wird ein religionswissenschaftliches Profil in Lehre und Forschung, verbunden mit einem ausgeprägten Forschungsinteresse an globalen, transkulturellen Verflechtungen und ihren gegenwärtigen Auswirkungen. Die Fähigkeit zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und ein hohes Entwicklungspotenzial werden erwartet.

Von den Bewerber:innen werden internationale wissenschaftliche Erfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten erwartet. Die Universität Hamburg legt auf die Qualität der Lehre besonderen Wert. Lehrerfahrungen und Vorstellungen zur Lehre sind darzulegen.

Weitere Informationen

Die wissenschaftliche Qualifikationszeit der Bewerber:innen soll vier Jahre nach Abschluss der Promotion nicht überschreiten. Erziehungs- und Betreuungszeiten können bei der Frist berücksichtigt werden.

Die Universität Hamburg legt Wert auf Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Vereinbarkeit von Familie mit Beruf und Studium. Die Bereitschaft, dies in der Lehre und der Personalführung zu berücksichtigen, wird erwartet. Darüber hinaus fordern wir qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten bewerbenden Personen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Dienstbeginn: 01.10.2025

Bewerbungsschluss: 10.10.2024

Link für mehr Informationen: https://www.uni-hamburg.de/stellenangebote/ausschreibung.html?jobID=917a396d64a74c740dd6405b6d3637b0d2aa41d6

Aktuelles

  • Unter dem programmatischen Titel “Epochale Wandlungsprozesse: Südverschiebung des Christentums und ihre Auswirkungen“ fand am 13. und 14. Februar 2026 an der Theologischen Fakultät der Universität Basel ein wissenschaftliches Symposium statt, das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert wurde. Das Symposium wurde gemeinsam von der Theologischen Fakultät und dem Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel sowie der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft (DGMW) organisiert. Die DGMW wird seit 2019 von Andreas Heuser als Vorsitzendem geleitet, nachdem er bereits seit 2015 als stellvertretender Vorsitzender tätig war.

  • Im Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie der Evangelisch-Theologischen Fakultät (Fachbereichs 1) der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (E 13 TV-L) zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete Vollzeitstelle. Die Lehrverpflichtung beträgt bei Vollzeit 4 SWS.

  • Am Dienstag, den 20. Januar 2026, um 18 Uhr c.t. werden Prof. Dr. Claudia Jahnel vom Institut für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft, Prof. Dr. Felix Roleder vom Institut für Praktische Theologie und Prof. Dr. Eckart David Schmidt vom Institut für Neues Testament ihre Antrittsvorlesungen halten. Das gemeinsame Thema der Vorträge der drei Professor*innen lautet „Theologie und Konflikt“. Die Veranstaltung wird in der Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Flügelbau Ost, R. 221 stattfinden.

  • Die Evangelische Mission Weltweit e.V. (EMW) mit Sitz in Hamburg ist eine Gemeinschaft von evangelischen Kirchen, Werken und Verbänden in Mission und Ökumene. Neun Missionswerke, fünf Freikirchen, fünf Verbände und die Evangelische Kirche in Deutschland bilden den Dachverband der evangelischen Missionswerke. Gleichzeitig agiert die EMW als Fachverband für ökumenische Weltmission und Missionstheologie für Mitglieder und assoziierte Organisa​tionen. Für die Nachfolge des ausscheidenden Direktors suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte und profilierte Persönlich​keit und Theolog*in als:

  • Qualifications and Special Requirements: • Post Graduate (minimum Master Degree, preferably Doctorate) in theology, missiology. • Proven experience or expertise in education. • Solid knowledge of ecumenical missiology • In depth knowledge of theological issues relating to missiology and its impact on the life of the churches. • A strong track record of academic publishing, evidenced by books and articles commensurate with the experience of the applicant. • Good command of written and spoken English. Knowledge of other languages (French, German, and Spanish) is an asset. • Experience in working sensitively in multi-cultural and ecumenical settings.